Brave Search
Blogbeitrag über die neue Brave-Search-Beta. Sitz in den USA. Gestartet im Juni 2021.
Private Alternativen zu Google Search, Bing, geprüft nach unseren öffentlichen Kriterien.
Nach Bedrohungsstufe gruppiert
Blogbeitrag über die neue Brave-Search-Beta. Sitz in den USA. Gestartet im Juni 2021.
Eine crawlerbasierte Suchmaschine, die unabhängige Suchergebnisse aus ihrem eigenen Index von Webseiten liefert, statt Ergebnisse anderer Suchmaschinen zu nutzen. Sitz in Großbritannien.…
Liefert Google-Suchergebnisse und schützt dabei den Datenschutz der Nutzer. Sitz in den Niederlanden. Gestartet 1998.
Kostenpflichtige, werbefreie Suchmaschine ohne Tracking, mit anpassbarem Ergebnis-Ranking und einer kleinen kostenlosen Testphase.
Der aktiv gepflegte Nachfolger von Searx. Selbst hostbare, quelloffene Metasuchmaschine. Nutzer können bestehende öffentliche Instanzen verwenden.
Keine Treffer für diese Filter.
| Tool | Search index | Based in | Cost |
|---|---|---|---|
| | Metasearch (self-host) | · | Free |
| | Independent | United States | Free |
| | Independent | United Kingdom | Free |
| | Bing-based | United States | Free |
| | Google (proxied) | Netherlands | Free |
| Independent + Bing | France | Free |
| Multi-source | United States | Paid |
Jede Anfrage, die du eintippst, verrät, worüber du nachdenkst, und die Standard-Suchmaschinen protokollieren alles davon, um ein Profil aufzubauen, das dir durchs Web folgt. Eine private Suchmaschine beantwortet dieselben Fragen, ohne dieses Tagebuch zu führen. Manche betreiben einen eigenen unabhängigen Index, andere wirken als Datenschutz-Schicht über den großen Suchmaschinen, doch alle teilen ein Merkmal: Deine Suchen werden nie zu einer dauerhaften Aufzeichnung, die an deinen Namen gebunden ist.
Es gibt keine Einstellung für “hör auf, mich zu profilieren” in einem Unternehmen, dessen Geschäft das Profil ist. Selbst abgemeldet sind deine Suchen an deine IP-Adresse gebunden und werden zu einem Modell geformt, das die Werbung und die Ergebnisse auswählt, die du siehst. Der Inkognito-Modus verbirgt deinen Verlauf vor anderen, die dein Gerät nutzen, aber er hindert die Suchmaschine selbst nicht daran, die Anfrage zu protokollieren. Die einzige echte Lösung ist eine Suchmaschine, die das Profil gar nicht erst aufbaut, und genau dafür ist jede Wahl auf dieser Seite gemacht.
Hier leben zwei Bauweisen, und der Unterschied ist das Erste, was man verstehen sollte. Eine unabhängige Suchmaschine wie Brave Search oder Mojeek betreibt einen eigenen Crawler und Index, hängt also gar nicht von Google oder Bing ab. Eine Datenschutz-Schicht wie Startpage geht den umgekehrten Weg: Sie entfernt deine Identität, reicht die Anfrage an eine große Suchmaschine weiter und liefert die Ergebnisse ohne die Profilierung zurück. Unabhängigkeit gibt dir ein Such-Ökosystem, das die Platzhirsche nicht stillschweigend formen können. Eine Datenschutz-Schicht gibt dir Ergebnisse in Google-Qualität, ohne dass Google zusieht. Keine von beiden ist im Alltag privater, also wähle danach, ob dir ein eigenständiger Index oder die breitestmöglichen Ergebnisse wichtiger sind.
Jede Suchmaschine hier wird an unseren öffentlichen Aufnahmekriterien gemessen: keine Protokollierung von Anfragen, die an deine Identität gebunden ist, eine klare öffentliche Aussage darüber, ob sie das Web selbst crawlt oder eine andere Suchmaschine im Proxy weiterleitet, kein Konto nötig zum Suchen und ein Geschäftsmodell, das nicht davon abhängt, dich zu profilieren. Die Gerichtsbarkeit ist ein Faktor, den wir abwägen, statt eines Bestehen-oder-Durchfallen-Tests, denn wo ein Unternehmen seinen Sitz hat, prägt die rechtlichen Forderungen, die ihm zugestellt werden können. Wir listen nur eine Suchmaschine, die wir gern selbst als Standard setzen würden, und wir sagen klar, wo jede einzelne Kompromisse macht.
Achte auf vier Dinge. Erstens: keine Protokollierung von Anfragen, die an deine Identität gebunden ist, sodass es kein Profil gibt, das später durchsickern oder vorgeladen werden kann. Zweitens: Ergebnisse, die nicht von einem Modell über dich verbogen werden, sodass alle dieselbe ehrliche Seite sehen. Drittens: eine klare Antwort auf die Index-Frage von oben, denn “privat” bedeutet bei einem Crawler etwas anderes als bei einem Proxy. Viertens: keine Filterblase, die stillschweigend einengt, was du findest. Das Fehlen eines Profils ist der ganze Sinn, und es ist das, was diese Suchmaschinen von einer Standardwahl unterscheidet, die jedes Ergebnis um deinen Verlauf herum personalisiert.
Für das alltägliche Suchen ja. Proxy-Suchmaschinen liefern Google- oder Bing-Ergebnisse direkt, sodass Gleichstand selten das Problem ist. Unabhängige Indizes sind kleiner, sodass eine obskure oder extrem lokale Anfrage dünner ausfallen kann, als Google es täte. Die praktische Antwort steckt in fast jeder Suchmaschine auf dieser Liste: ein Ein-Tasten-Kürzel, oft Bang genannt, das deine aktuelle Suche auf einer anderen Suchmaschine neu ausführt, sodass du nie festsitzt. Die meisten setzen eine private Suchmaschine als Standard, stützen sich für die Routinesuchen darauf, die einen Tag füllen, und schicken die seltene schwierige Anfrage anderswohin.
Setze deine gewählte Suchmaschine in den Einstellungen als Browser-Standard, wo jeder Browser ein Hinzufügen mit einem Klick bietet, und gib ihr dann eine Woche. Die Gewohnheit ist die einzige echte Umstellung, denn die Adressleiste funktioniert genau wie zuvor. Sie füttert nur kein dauerhaftes Protokoll deiner Neugier mehr. Wenn du gezielt Google verlässt, führt dich unsere Seite zu den Google Search Alternativen durch den Umzug, und eine private Suchmaschine zusammen mit einem privaten Browser schließt das andere große Leck, denn der Browser ist es, der Tracker von den Ergebnissen trägt, die du anklickst. Um Google umfassender loszuwerden, deckt der De-Google-Leitfaden den Rest des Ökosystems ab.