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AirDrop-Funktion vor Protesten in China eingeschränkt

AirDrop-Funktion vor Protesten in China eingeschränkt

Apple Inc. hat die drahtlose Dateifreigabefunktion AirDrop auf iPhones in China eingeschränkt, nachdem der Mechanismus von Demonstranten genutzt wurde, um Bilder an andere iPhone-Besitzer zu verbreiten. AirDrop ermöglicht den schnellen Austausch von Dateien wie Bildern, Dokumenten oder Videos zwischen Apple-Geräten.

Apple hat die Änderung an AirDrop auf in China verkauften iPhones vorgenommen. Die Nutzung von AirDrop, um Chinas strenge Online-Zensur zu umgehen, ist in den vergangenen drei Jahren gut dokumentiert worden und ist kürzlich erneut in den Fokus gerückt. Apple äusserte sich nicht dazu, warum die Änderung in China eingeführt wurde, sagte aber, man plane, die neue AirDrop-Einstellung im kommenden Jahr weltweit auszurollen. Viele von Apples eigenen Diensten sind in China ebenfalls nicht zugänglich, dem grössten Smartphone-Markt der Welt, darunter Apple TV, der iTunes Store, kostenpflichtige Podcasts, Apple Books und Apple Arcade.

Apples neue AirDrop-Einstellungen auf iPhones in China

Während der pro-demokratischen Proteste in Hongkong nutzten Aktivisten AirDrop, um ihre politischen Forderungen zu verbreiten. Die AirDrop-Funktion ist seit ihrem iPhone-Debüt mit iOS 7 im Jahr 2013 umstritten, da sie auch in Kontexten außerhalb Chinas unangemessen genutzt wurde.